Fallstudien
Entwurfsoptimierung eines elektromagnetischen Ventilantriebes
Als Weltmarktführer für Gasfedern und hydraulische Schwingungsdämpfer, die Fa. Stabilus GmbH entwickelt derzeit Gasfedern mit elektromagnetisch steuerbarem
Ventil für den Einsatz im Automobil. Der elektromagnetische Ventilantrieb solcher Gasfedern
ist ein komplexes mechatronisches System. Zur Beherrschung dieser Komplexität und der
Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Teilsystemen werden sie beim Systementwurf
getrennt mit verschiedenen Simulationsprogrammen modelliert und anschließend
miteinander gekoppelt. Die stationären Magnetfelder des Antriebes werden mit dem Finite-
Elemente-System FEMM zur Berechnung der wesentlichen Kennfelder behandelt, während
die Dynamik des Systems mit dem Netzwerk-Simulationssystem SimulationX modelliert wird.
Weiterhin wird die transiente Temperaturverteilung im Antrieb mit dem Finite-Elemente-Programm COMSOL
Multiphysics beschrieben. Mit dieser Vorgehensweise kann man die Wirkprinzipien
der Teilsysteme und deren Wechselwirkungen mit geringem Aufwand bis ins Detail
parametrieren und berechnen. Zur Integration und Automatisierung dieser einzelnen
Simulationsprozesse wird das multidisziplinäre Analyse- und Optimierungsprogramm OptiY
verwendet. Dadurch werden zudem die Grundlagen für einen automatisierten Systementwurf
mittels numerischer Optimierung geschaffen. Durch die Definition von Systemparametern
und die Eingabe von Randbedingungen und Entwurfszielen in Form von Restriktionen und
Gütekriterien der Optimierungsaufgabe werden die Eigenschaften des Antriebes hinsichtlich
der Magnetkraft, der Verlustleistung und des Anzugsvorgangs mit numerischen
Optimierungsverfahren systematisch verbessert.
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Robust Design von MEMS am Beispiel eines Wärme-Aktuators
Der
Wärmeaktuator arbeitet auf der unterschiedlichen Wärmeausdehnung zwischen den dünnen Arm
und dicken Flügel. Die Nennwertsimulation ist eine gekoppelte Feldanalyse, die
aus der Interaktion zwischen thermischen, elektrischen und
mechanischen Felder besteht. Eine Spannung an den elektrische
Verbindungen induziert einen Strom durch den Arm und Flügel. Der Stromfluss und die Widerstandskraft des Siliziums produzieren
Wärmeverlustleistung im Arm und Flügel. Die Betriebstemperatur liegt
bei 750°C. Es produziert thermische Belastung und Biegung. Der Widerstand in den dünnen Arm ist größer als der Widerstand im
Flügle. Daher erwärmt der dünne Arm sich mehr als die Flügel, wodurch der
Aktuator in Richtung der Flügel biegt. Die maximale Verformung tritt bei der
Spitze auf. Die Biegung ist eine direkte Funktion der angewandten
Spannung. Für die funktionale Anforderung wird diese Biegung im Bereich von [0.2,0.24] μm angegeben. Die äquivalente
statische Spannung sollte minimal wie möglichst und die erste Resonanzfrequenz möglichst
maximal sein. Beim ersten Entwurfsschritt erfolgt eine Nennwert-Optimierung. Aufgrund der Geometrietoleranzen und Unsicherheit
der Material- und Prozess-Parameter, ergibt sich beim
Nennwert-Entwurf ein Ausfallwahrscheinlichkeit von 6,69 % für die
Fertigung. Beim letzten Entwurfsschritt wird eine Robust-Optimierung
durchgeführt um den robusten Entwurf mit NULL Ausfallwahrscheinlichkeit zu
erzielen. Die Sensitivitätsstudie identifiziert die
einflussreichsten Entwurfs- und Prozess-Parameter.
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Six Sigma Design eines elektromagnetischen Aktuators
Der
Aktuator besteht aus einem Anker,
einer Spule und einem Back-Eisen. Der Anker ist eine bewegliche
Komponente. Das Back-Eisen ist die stationäre Komponente, die den magnetischen Kreis um die Spule abschließt.
Die Spule liefert die vordefinierte Magnetfeld. der Luftspalt ist
ein dünn rechteckige Bereich zwischen dem Anker und den Polen der
Back-Eisen. Für die funktionelle Anforderung wird die auf den Anker
wirkende Kraft im Bereich [-15,-10] N angegeben. Die verkettete
magnetische Fluss sollte möglichst minimal sein. Als Ergebnis der
Nennwert-Optimierung liefert der Nennwert-Entwurf eine Ausfallwahrscheinlichkeit von 78,93% für die
Fertigung. die durch die Geometrietoleranzen und Unsicherheit der Prozess- und Materialeigenschaften
entstehen. Erst die Robust-Optimierung mit der Taguchi
Qualitätsverlustfunktion liefert einen rosten Entwurf, bei dem nur eine minimale Ausfallwahrscheinlichkeit
von 5,48% in der Fertigung entsteht. Artikel lesen.
Dickfilm-Beschleunigungssensoren in LTCC-Technologie
Stand der Technik in mechanischen Elemente von MEMS in LTCC-Technologie
(z. B. für Kraft und Drucksensoren) sind Membranen und Balken. Diese Elemente führen
nur kleine Belastungen und kleinen Verformungen. Eine Vielzahl von Sensor- und
Aktuatoranwendungen erfordern jedoch bewegliche Elemente, die
größere Verformungen trotz niedriger lokalen Stämme ermöglichen. Solche Anwendungen sind z.B.
Feder, Beschleunigungsmesser, Antriebe, Stellungsregler und Ventile. Für ein Beschleunigungssensor
wird ein Konzept für die Herstellung von Blattfedern in die LTCC-Technologie
entwickelt. Das Wirkprinzip des Beschleunigungssensor basiert auf eine seismische Masse auf zwei parallelen Blattfedern.
Der Piezo-Widerstände bilden eine Messbrücke. Im ersten Entwurfsschritt wird ein FEM-Modell für die Suche nach einer
optimalen Entwurf gemäß der Empfindlichkeitsanforderungen, einschließlich der Resonanzfrequenz
verwendet. Im zweiten Schritt wird mittels einer Toleranzanalyse die Wahrscheinlichkeitsverteilungen der funktionalen Variablen aus der Wahrscheinlichkeitsverteilungen der
Entwurfsparameter durchgeführt. Damit kann man die Wahrscheinlichkeit eines Systemfehlers
ableiten. Im letzten Schritt wird die Ausfallwahrscheinlichkeit
des Systems minimiert. Dadurch erhält man einen optimalen Entwurf
mit erfüllten Anforderungen. Die Ergebnisse der Berechnungen anhand
der FEA-Modelle werden von Messdaten von Prototypen des
Beschleunigungsmessers verglichen.
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Robust Design eines Schmetterlingsventils
Das
Ventil regelt die Strömung im Wasserleitung mit Sandpartikeln. Für
die Masserate der Strömung sind der Winkel und der Radius des
Ventils von Bedeutung. Für die sichere Funktionserfüllung müssen die
Toleranzen und Unsicherheiten der Prozess- und Umweltbedingungen in
den Entwurf einbezogen werden. Robust Design ist ein wichtiger Tool
für den Entwurf zuverlässiger und hochwertiger Ventile. Die
Ausfallsrate konnte von 56,12% zu 0,36% für die Fertigung reduziert
werden.
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Robust-Optimierung einer Mischbatterie
Die
Nennwert-Simulation einer Mischbatterie wird von verschiedenen spezialisierten CAD/CAE-Software
wie CATIA, ICEM und CFX durchgeführt. Die Vorteile sind eine schnelle Modellierung und detailliertes System-Komponentenverhalten.
Der Prozessworkflow wird in OptiY aufgebaut. Für die Meta-Modellierung
verwendet man das adaptive Gauss-Prozess, das nur 88 Modellrechnungen für 8
Entwurfsparameter und 1 Entwurfsziel benötigt. Die globalen Sensitivitätsstudie
identifiziert die wichtigsten Parameter und seine Interaktionen. Die
Robust-Optimierung mit der Taguchi Qualitätsverlustfunktion von der Temperatur am
Austritt führt zu einem robusten Design mit einer minimalen Varianz
der Wahrscheinlichkeitsverteilung.
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Entwurfsvisualisierung eines elektromagnetischen Wellenleiters
Die
Struktur des Wellenleiters besteht aus einer Kopplung mit einem kleinen metallischen
Blatt und einen externen Hohlraum-Resonator, mit dem der Wellenleiter durch ein Loch verbunden
ist. Die Definition von Symmetrien S-Parameter ermöglicht die Reduzierung der durchgeführten
Berechnung. Die Nennwert-Simulation erfolgt mit CST Microwave Studio. Die Ziele sind die Übertragung und die Reflexion am Arbeitspunkt der 8 GHz. mit dem adaptive Gauß-Verfahren
kann man den gesamten Entwurfsbereich in 2D und 3D-Grafiken
visualisieren. Die globale nichtlineare und quantitative Sensitivitätsanalyse
analysiert die Ursache-Wirkungs-Beziehung für die Entwurfsziele und identifiziert die wichtigsten Parameter und seine Interaktionen. Die
Robust-Optimierung mit der Taguchi Qualitätsverlustfunktion führt zu
einem Entwurf mit einer minimalen stochastischen Varianz .
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Sensitivitätsstudie und Entwurfsoptimierung eines PKW-Radaufhängers
Der
Leistungsindex eines PKW-Radaufhängersystems ist die erste rotatorische Y-P-R. Die Leistung und Komfort des PKW ist gekennzeichnet durch minimale Bandbreite von
Y-P-R. Es
existieren dabei 27 Entwurfsparameter der gemeinsamen Koordinaten. Die
Nennwert-Simulation erfolgt mit der Software RecurDyn. Zunächst wird
eine globale Sensitivitätsstudie mit Latin-Hypercube-Sampling
durchgeführt, um die wichtigsten Entwurfsparameter zu identifizieren und die Komplexität zu verringern. Nur 10 wichtige
Entwurfsparameter werden anschließend für den Entwurfsoptimierung zur Verbesserung der Leistung und
des Komforts vom der PKW-Radaufhängers verwendet.
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Sensitivitätsstudie, Entwurfsoptimierung und probabilistische Simulation eines Rotor-Brems-Systems
Das
System besteht aus einm bewegbaren Bremsbelag, einen rotierenden
Rotor, das mit dem Rotorblatt verbunden ist. Auf dem Bremsbelag wird
ein Druck von 4000 MPa ausgeübt, um die Drehbewegung des Rotors zu
bremsen. Für das Bremssystem ist der Kontakt wischen dem Bremsbelag
und dem Rotor entscheidend und muss genau untersucht werden, um die
Bremswirkung zu optimieren. Zuerst wird eine globale
Sensitivitätsstudie durchgeführt, danach eine Entwurfsoptimierung,
um einen optimalen Entwurf mit einem maximalen Kontaktdruck zu
erzielen. Wegen der Unsicherheit der Prozess- und Umweltparameter
sowie der Toleranzen, streuen die Kontaktdruck ständig in der
Realität. Die probabilistische Simulation berechnet anschließend die
stochastische Streuungen der Entwurfsziele. Die Sensitivität des
optimalen Entwurfes zeigt die Ursache-Wirkungs-Beziehung für diese
Streuungen. Artikel lesen.
Ausfall- und Lebensdauerbewertung der geschweißten Stahlkonstruktionen
Für
die Ausfall- und und Lebensdauerbewertung der geschweißten
Stahlkonstruktionen ist es wichtig, die meist beeinflussenden
Entwurfsparameter zu identifizieren und die Ursache-Wirkungs-Beziehung zu
veranschaulichen. Die Nennwert-Simulation erfolgt mit ANSYS, wobei
die Modellparameter durch Messdaten ermittelt wurden, um das
Modellverhalten zu validieren. Die globale varianzbasierte Sensitivitätsstudie wird in OptiY durchgeführt.
daraus werden bedeutende Empfehlungen für den Entwurfsprozess durch
gezielte Änderung der Entwurfsparameter abgeleitet, um das Ausfallrate zu minimieren und die Lebensdauer der geschweißten Stahlkonstruktionen zu verbessern.
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Entwurfsoptimierung eines Blindschriftdrucker-Antriebes
Der elektromagnetische
Antrieb wird für das Blindschriftdrucker verwendet. Die
Entwurfs-optimierung umfasst stochastische Variablen, Nennwert-Optimierung, Robustheitsanalyse und
Robust-Optimierung. Ein heterogenes Modell simuliert die statische und das dynamische Verhalten des
Antriebes und seine nichtlineare Last. Es besteht aus einem Netzwerkmodell in SimulationX und eine statische magnetische FEA-Modell in COMSOL Multiphysics.
Das Netzwerkmodell verwendet die Tabellen der Magnetkraft und der
verketteten Flussdichte vom FEA-Modell. Um den Rechenaufwand zu reduzieren wird
Antwortflächenverfahren angewendet. Dadurch lässt sich eine hohe
Genauigkeit der stochastischen Analyse und Optimierung erzielen.
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